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Abenteuerliche Wanderung von Opponitz auf's Alpl
Opponitz-Jh. Lucken, Jagdsteig, Opponitzer Eck, Hauslehner Alpe, Alpl, 1405 m, Bauernboden/Annahütte, Jh. Lucken

Zwischen Opponitz und Hollenstein erhebt sich der Oisberg, dessen Gipfel ich schon alle mindestens einmal besucht habe. Bei meinem ersten Besuch habe ich den Kamm nördlich des Krenngrabens besucht. Dann die Gipfel südlich des Grabens. Später dann habe ich sogar eine Überschreitung des Oisberges gemacht, die aber wohl nur mit zwei Autos oder teuren Taxifahrten möglich ist. Eine kürzere Tour bei schlechtem Wetter war dann der Aufstieg auf's über den Strubberg von der Großen Kripp. Ich war also der Meinung diese Gegend schon ausreichend zu kennen, doch als ich gefragt wurde wie der Aufstieg von Norden ist, erkannte ich dort noch nie gewesen zu sein. Das habe ich heute geändert.

Mit dem Auto kann ich bis zur Jh. Lucken, bzw. diesen Stadeln gegenüber fahren, wo der Weg auf den Bauernboden abzweigt. Den habe ich allerdings für den Abstieg vorgesehen. Aufsteigen will ich über einen alten Jagdsteig der nach Osten zum Opponitzer Eck hinaufführt.

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Hier suche ich noch keinen Weg. Ich überquere einfach das Bachbett ...

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Die Wiese überquere ich schnell. Vor dem Gemeindehäusl steht ein Auto. Ich will nicht gefragt werden wo ich hingehe und schon gar nicht zurückgeschickt werden.

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Gleich darauf ist eine recht neu ausschauende Forststraße, die ich natürlich nicht benutze. In der ersten Kurve gehe ich gerade hinauf. Eine Traktorspur kann man hier noch erahnen.

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Lecksteine gibt es hier und ich sehe auch erste Hinweise auf einen Steig.

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Deutlich erkennbar führt ein Weg nach links in den Wald ...

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... und gleich darauf etwas weniger deutlich über die Wiese nach rechts.

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Meistens ist der Weg gut zu sehen, ...

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... manchmal sind aber die Wildwechsel (links) deutlicher als der Weg (rechts).

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Jetzt wird das Steiglein etwas ausgesetzter ...

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... und dann sehr schmal und rutschig diese Rinnendurchquerung nach rechts. Hier gehe ich nicht weiter.

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Da wo ich vom Weg abzweige steht sogar ein kleines Steinmännchen, wenn ich das richtig erkannt habe.

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Über die Wiese gerade hinauf scheint mir einfacher zu sein. Es ist aber steiler als es auf dem Bild aussieht. Ich bin froh hier meine Grödeln verwenden zu können.

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Ich komme zu einem Wildzaun. Hier wird es wieder einfacher.

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Hier scheint es wieder Reste des Weges zu geben, auch wenn man kaum noch was davon sieht.

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Immer entlang des Zaunes schaffe ich auch diese Steilstufe.

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Das Gelände wird erdiger und hier vermute ich wieder den nach rechts wegführenden Weg.

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Ich gehe wieder zum Zaun der genau auf dem Grat verläuft. Hier endet der Zaun an einer Felswand.

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Unterhalb der Felsen quere ich nach rechts ...

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... und dann wieder gerade hinauf.

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Gleich ist das Opponitzer Eck erreicht.

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Kein Gipfel, aber ein schöner Aussichtspunkt von dem ich aber durch den Zaun ausgesperrt bin.

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Jetzt geht es flach weiter durch Himmelschlüssel und Germerfelder ...

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... auf die Hauslehner Alpe. Die Wolken sind schon dunkler geworden. Für Nachmittag und Abend sind Gewitter und Regen angekündigt, aber jetzt ist noch nicht mal Mittag.

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Also schnell hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Alpl. Noch gibt es Sonne, aber ich glaube auch schon entferntes Donnergrollen zu hören ...

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Über dem Gamsstein und der Stumpfmauer hängen dunkle Wolken. Es wird Zeit abzusteigen.

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Das Donnern wird deutlicher, über der Stumpfmauer scheint es schon zu regnen.

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Ich verzichte auf "wichtige" Gipfel wie Hühnerkogel, Kleiner und Großer Schneekogel und strebe raschen Schrittes dem Bauernboden zu wo die Annahütte steht. Hier geht es rechts hinunter auf dem markierten Weg nach Opponitz.

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Es donnert jetzt häufiger was meinen Abstieg deutlich beschleunigt. Plötzlich höre ich hinter mir ein dumpfes Rauschen. Zuerst denke ich der Blitz hat eingeschlagen, aber das müsste doch anders klingen. Ich drehe mich um und sehe einen großen schwarzen Vogel. Schnell ein Foto, aber ...

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... der Auerhahn flieht nicht. Er kommt laut klackernd auf mich zu. Vor lauter Aufregung schaffe ich es nicht ein scharfes Bild zu machen, dabei hat man diese Chance nur alle dreißig Jahre. Verdammt, so ein Gelegenheit bekomme ich nie wieder.

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Ich will den Vogel auch nicht länger beunruhigen und schaue dass ich schnell runter komme.

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Dabei hätte ich fast diese Drahtschlinge übersehen, die direkt am Weg aus dem Boden ragt.

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Immer wieder freue ich mich wenn ich sehe wie alles mögliche getan wird um die Natur zu schützen. (Achtung: Ironie)

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Ein seitlich wegführenden Zaun kann auf dem Überstiegl bewältigt werden.

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Immerhin ist dieser Wg leicht zu finden, man muss nur rechtzeitig abbiegen.

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Dann habe ich wieder meinen Ausgangspunkt erreicht. Von der Bildmitte nach links ist mein Aufstiegsrücken zu sehen. Den Weg gibt es noch, empfehlen kann ich ihn nur trittsicheren, geländegängigen Ruachlern. Für gemütliche Sonntagwanderer ist er nicht geeignet.

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Meine heutige Tour auf der KOMPASS Karte Niederösterreich eingezeichnet.
Ich bin 10 km weit gewandert, und habe ca. 800 hm bewältigt und dafür 4:15 Stunden benötigt (inkl. Pausen).

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